A2 erlebt Debakel in Auweiler-Esch

Die Darbietung der Urbacher A2 beim 1:6 Debakel in Auweiler-Esch war eine einzige Katastrophe. Gut, dass nicht viele Zuschauer den Weg auf die schmucklose Anlage in der Provinz gefunden haben. Die Gefahr von Ausschreitungen wäre groß gewesen, zeigten doch beide Teams über weite Strecken Fußball zum Abgewöhnen.

In der Anfangsphase erlebte man ein Festival von Fehlpässen, ungenauen Ballannahmen und technischen Unfertigkeiten. Der Führungstreffer für die Hausherren gehörte dann auch in die Rubrik Zufall.

RSV Coach Kadiry Barry war über die schwache Vorstellung seiner Jungs genau so erbost wie der Auweiler Trainer, dem es aber scheinbar besser gelang, seine Truppe auf Kurs zu bringen.

Nach dem Wechsel agierten die Hausherren viel zielstrebiger und nahmen das Heft eindeutig in die Hand. Zwei schnelle Treffer sorgten für eine Vorentscheidung, ehe danach in schöner Gleichmäßigkeit die weiteren Tore für den SV fielen.

Die Urbacher Abwehrarbeit war ein ums andere mal sehr schlampig, was schon damit anfing, dass die Offensivspieler nicht bereit waren, auch defensive Aufgaben zu erfüllen. Einziger Lichtblick an diesem öden Nachmittag war der Treffer zum 1:6 durch Cagri Özden in der Schlussminute. Er fasste all seinen Mut zusammen und hielt aus 22 Metern einfach mal drauf. Der Lohn war ein Traumtor, denn die Kugel schlug exakt im Winkel ein.

Es stellt sich bei der A2 ein Rhythmus ein, den es zu überwinden gilt, denn nach einem ordentlichen Spiel gab es bislang im Anschluss jeweils eine derbe Packung.

Sollte die Serie nicht reißen, könnten sich die Jungs am nächsten Wochenende zumindest wieder freuen......