Urbach ohne Chance gegen starken DSK Köln

Eine tadellose Vorstellung boten die Akteure vom DSK Köln in der Partie gegen den RSV Urbach. Wie schon im Hinspiel wurden die Rechtsrheinischen klar beherrscht und der 2:0 Erfolg für die Mannen von Coach Maciej Gomula war am Ende hochverdient. Durch diesen Dreier dürfte für die Ehrenfelder das Thema Abstieg nun endgültig vom Tisch sein.

Beim RSV Urbach hingegen ist der Absturz ins Niemandsland der Tabelle vollzogen und es wird sich zeigen, ob und wie Angelo Mule in den nächsten Wochen neue Anreize setzen kann um seine Jungs wieder zu starken Leistungen zu führen, zu denen sie zweifelsohne in der Lage sind, was sie auch schon mehrfach unter Beweis gestellt haben.

Die Leistung im heutigen Spiel jedenfalls war sehr mäßig.

Zielsetzung war es eigentlich, die Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen.

Von Beginn an war aber klar, wer heute der Herr im Hause sein würde. DSK spielte schnell, körperbetont aber fair und war in fast allen Situationen einen Tick schneller als der RSV Urbach. Bereits nach 7 Minuten hätte es 2:0 stehen können und keiner auf Urbacher Seite hätte sich beschweren können.

Durch das frühe Pressing zwang man die Gäste zu Fehlern, die dann in der Folgezeit auch bestraft wurden. In der 10. Minute war es Markus Geis der nicht aufpasste und in der 23. Minute hatte Seyhan Erdek einen Blackout. Dankend nahmen Ramazan Sahin (1:0) und der stark aufspielende Mohamed Abouer-Raja (2:0) die Einladungen an.

Nur 3 Minuten nach dem 2:0 war auch Torwart Marcel Gierens von der Fehlerhaftigkeit infiziert und brachte einen DSK-Stürmer durch einen überharten Einsatz zu Fall. Die gelbe Karte und Elfmeter waren die Konsequenz, Gierens konnte den schwach geschossenen Strafstoß von Ersin Calhan jedoch parieren und so war noch ein Fünkchen Hoffnung da.

Außer einer Chance für Roberto Herkendell in der 41. Minute sprang allerdings nichts heraus. Den Schuss konnte DSK-Schlussmann Marco Smok abwehren und beim anschließenden Kopfball von Fabian Mehring stand dieser knapp im Abseits.

Nach dem Wechsel ging es in gleicher Manier weiter. DSK wollte und konnte, Urbach konnte nicht und der Wille war in vielen Situationen auch nicht zu erkennen.

Die Körpersprache war teilweise erschreckend und eine Zweikampfbilanz von 75% gewonnen für DSK ist mit Sicherheit realistisch eingeschätzt.

Nach ca. 65 Minuten ließen es die Ehrenfelder etwas gemächlicher angehen, ohne jedoch in Gefahr zu geraten.

Eine Chance für David Inden (75. Min.) nach Pass von Markus Geis war aber die einzige erwähnenswerte Aktion, die der RSV Urbach in der Offensive hinbekommen hat. Smok war aber auch hier zur Stelle und hielt die Null.

Inden blieb insgesamt blass, genau wie die sonst so torgefährlichen Tobias Lösing und Fabian Mehring.

Kevin Arndt war der einzige Akteur, bei dem man so eine Art von Aufbäumen erkennen konnte, der Rest fügte sich mehr oder weniger seinem Schicksal.

Der insgesamt gut agierende Schiedsrichter Patrick Seul pfiff die Begegnung pünktlich ab und im Schatten der wunderschönen Moschee feierten die Ditib-Kicker ihren Sieg und die Akteure des RSV Urbach standen mit traurigen Gesichtern daneben.

Am nächsten Wochenende hat der RSV Urbach mit Bergneustadt einen vermeintlichen Aufbaugegner zu Gast und damit die Möglichkeit, nach nunmehr zwei Begegnungen in Folge ohne Treffer, seine Tormaschinerie wieder in Gang zu bringen.

Der RSV Urbach trat bei DSK Köln in folgender Aufstellung an:

Marcel Gierens, Seyhan Erdek, Nino Göbel, Andreas Kreusch, Markus Geis (72. Torsten Hawighorst), Paul Sobczyk (69. Marcus Heinrich), Tobias Lösing, David Inden, Fabian Mehring, Roberto Herkendell und Kevin Arndt